Ein Lager oder eine Industriehalle beleuchten
Hier geht es nicht um Atmosphäre, sondern um Sicherheit, Kommissioniergenauigkeit und die geringsten Kosten pro Quadratmeter über 4.000 Stunden im Jahr.
- Wartungswert der Beleuchtungsstärke
- 200 lx (picking 300)
- Blendung (UGR)
- ≤ 25
- Farbwiedergabe
- ≥ 80
- Farbtemperatur
- 4000 K
- Gleichmäßigkeit
- ≥ 0,40
Die Norm fordert 200 Lux in Lager- und Verkehrsbereichen und 300 Lux dort, wo Etiketten gelesen oder Aufträge kommissioniert werden. Verpackung und Qualitätskontrolle erreichen 500 Lux.
Die eigentliche Herausforderung sind Höhe und schmale Gänge: Bei 8–10 m Regalen beleuchtet eine breit strahlende Leuchte die Regaloberkante, lässt aber den Gangboden dunkel. Die Lösung: lineare oder eng strahlende Optik, am Gang ausgerichtet.
Die geforderte Gleichmäßigkeit ist geringer als im Büro (U₀ ≥ 0,40), doch die vertikale Beleuchtungsstärke ist entscheidend: Der Mitarbeiter liest Etiketten an der Regalflanke, nicht am Boden.
Bei vielen Betriebsstunden zählt jedes Watt: Präsenzmelder je Gang senken den Verbrauch um 60–70 %.
- Leuchten an den Gängen zwischen den Regalen ausrichten, nie am Deckenraster.
- 4000 K verwenden: bessere Sehschärfe und Sicherheitsempfinden als 3000 K.
- In Kommissionierzonen auf 300 Lux, in der Qualitätskontrolle auf 500 Lux erhöhen.
- Erfassung je Gang installieren, nicht je Halle: Die Einsparung vervielfacht sich.


